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Lexicon: Techniken zur Vermeidung von Ladezeiten
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Reduzierung der HTTP-Requests

Das Reduzieren von durchgeführten HTTP Requests führt dazu, dass die Website dem User schneller vollständig angezeigt wird. Je weniger externe Quellen geladen werden müssen, wie Stylesheets (siehe unten), Bilder oder Videos, desto schneller ist die Seite.

 

Nutzung von CSS-Stylesheets

Alle vorhandenen Stylesheets sollen in ein CSS-File zusammengefasst werden und mit dem <head>-Bereich des HTML-Dokuments verlinkt werden. Dabei ist zu beachten, dass keine inline-Styleangaben im HTML-Dokument verwendet werden. Dadurch wird das Caching (siehe unten) der CSS-Datei begünstigt und beschleunigt schließlich das Anzeigen der Webseite.

 

Vermeidung von inline-Styleangaben sowie Java-Script

Nicht nur die CSS-Stylesheets sollten minimiert werden, sondern auch Java-Script-Dokumente sowie Code innerhalb eines HTML-Dokuments.

Optimierung aller Bilder 

Besonders wichtig ist, dass die Bilder für das Web optimiert sind. Photoshop hilft dabei die Bilder durch einfaches “Speichern fürs Web” zu optimieren, wodurch Speichergröße und die Auflösung der Bilder optimal angepasst werden.

Verwendung CSS-Spites

Wo immer es möglich ist, sollte diese Technik verwendet werden. Dabei werden mehrere Bilder in ein einziges Bild vereint, wodurch die Anzahl der HTTP-Requests verringert wird.

 

Verwendung serverseitiges Caching (Server-Side-Rendering)

Mit dieser Technik wird eine sogenannte „Plain HTML-File“ für jede URL erstellt. Dadurch müssen dynamische Seiten nicht jedesmal neu aufgebaut werden, wenn die gleiche URL erneut angefragt wird. Das heißt, dass dynamische Seiten als statisches HTML-Dokument unterteilt und auf dem Webserver gespeichert werden. Dies begünstigt die Ladezeit immens.

 

Gebrauch der Gzip-Komprimierung

Mit dieser Technik kann die Größe der Website signifikant komprimiert werden, die an den Webbrowser gesendet werden. Üblicherweise können dadurch bis zu 70 % an Dateigröße eingespart werden.

 

Verwendung eines CDNs (Content Delivery Network)

Mit Hilfe eines CDNs können User Daten parallel herunterladen. Dadurch kann die Website schneller liefern. 

 

Verkürzung der 301-Weiterleitungen

Eine 301- Weiterleitung beschreibt einen Statuscode, wenn über einen Browser eine nicht mehr existierenden Seite aufgerufen wird, aber durch eine eingerichtete Weiterleitung auf die neue Zielseite  verweist wird. Auf 301-Weiterleitung sollte optimalerweise verzichtet werden. Auch sollte keine 301-Weiterleitung auf eine weitere 301-Weiterleitung erfolgen, denn dies zwingt einen Webbrowser dazu, auf eine neue URL zuzugreifen. Die neue URL muss wiederum den Browser abwarten, bis ein HTTP-Request antwortet. Dieser Prozess hat eine äußerst langsame Geschwindigkeit zur Folge. Ein Google-Bot kann maximal fünf Weiterleitungen initial folgen.

 

Nutzung dedizierter Server

Häufig befinden sich die Websites auf sogenannten Shared-Hosting-Plattformen. Das bedeutet, dass neben der einen Website bis zu 100 Websites auf einer einzigen physikalischen Maschine bei einem Internet-Service-Provider gehostet werden. Das hat eine geminderte Geschwindigkeit der Website zur Folge. Die Nutzung dedizierter Server und entsprechender Hardware-Settings (dem Traffic der Website entsprechend), können sich einige Performance-Vorteile erzielen.

 

Verbesserung des eigenen Servers

Weltweit wird am häufigsten der Webserver Apache eingesetzt. Hier ist zu beachten, dass die Apache-Worker-Prozesse und deren Child-Prozesse auf das jeweilige User-Aufkommen und die Funktion der Website, wie z.B. Onlineshop, Downloadportal, Forum etc., anzupassen ist.

Henric Heesen
Henric Heesen

Dipl.-Kfm. | M.Sc.
Inhaber – heesen.digital

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